heifrue2000 - ökologisches bauen

heifrue2000 - ökologisches bauen

ökologisches bauen - international auch als grünes bauen (engl.: green building) bezeichnet - ist vom grundsatz geprägt, dass durch das gebäude gegenwärtigen bedürfnissen der nutzer optimal entsprochen wird, ohne künftigen generationen eine nachnutzung aufzuzwingen oder entsorgungsprobleme zu hinterlassen.

wenn man ökologisch bauen will, wird man letztlich jedes einzelne produkt, das man beim bauen verwendet, kritisch auf seine ökologischen eigenschaften prüfen.

 

beispiele für wichtige entscheidungen beim ökologischen bauen sind:

natürliche baustoffe (lehm, ziegel, natursteine aus der umgebung, holz, strohballen), pflanzen z.b. zur dachbegrünung)

natürliche dämmstoffe aus nachwachsenden rohstoffen (z.b. holzfaserdämmplatte, flachsfaser, hanffaser, schafwolle, stroh) oder recyclingmaterial (z.b. cellulose aus altpapier)

anbringen einer sehr guten wärmedämmung

naturfarbe (anstrichmittel), klebstoffe und lacke auf pflanzenbasis ohne lösungsmittel

mehrfachisolierte fenster aus lokalen hölzern statt kunststoff

möglichst umfassende nutzung des tageslichts für die beleuchtung des gebäudes (wo keine fenster möglich sind, kann es mit lichtleitsystemen - d.h. einem system aus röhren und spiegeln - an den bestimmungsort geleitet werden)

natürliche bodenbeläge (z.b. kork, holzparkett aus regional gewachsenem holz, linoleum)

warmwassererzeugung mittels thermischer solaranlage bei bedarf ergänzt durch alternative heizsysteme (z.b. geothermie, pelletheizung)

warmwasseranschluss für die waschmaschine

nutzung des sog. grauwassers (abwasser aus badewanne, dusche und waschmaschine) für die toilettenspülung, nutzung des regenwassers nach grobfilterung zum waschen der wäsche. dies bedeutet konkret ein zweikammersystem (grauwasser und regenwasser werden separat aufgefangen). das regenwasser muss ebenfalls gefiltert werden oder man leitet das erste regenwasser nach langer trockenheit ab und nutzt das regenwasser erst dann, wenn das dach schon reingewaschen ist (nach längerem regen)

wenn die örtlichen gegebenheiten dies erlauben: bau einer pflanzenkläranlage, nutzung der anfallenden biomasse als dünger im eigenen garten. eine alternative wäre der bau einer solchen (klein)-kläranlage gemeinsam mit mehreren nachbarn

beim bau von mehrfamilienhäusern besonders wichtig: schaffung von möglichkeiten zur mülltrennung, überdachte fahrradstellplätze usw.

  

gerne beraten wir sie ausführlich und unverbindlich zum thema
„ökologisches bauen“ nach terminvereinbarung in unserem büro.